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Martinskirche offen während der Passionszeit

Während der Passionszeit sind BesucherInnen eingeladen, die Stille der Kirche aufzusuchen und  regelmäßig wechselnde geistliche Impulse zu meditieren. Weiterhin sind Darstellungen biblischer Szenen zu betrachten, die wöchentlich verändert werden und auch für Kinder entdeckenswert sind. Die Martinskirche wird daher unter den geltenden Schutzbestimmungen ab dem 17.2.2021 täglich von 16.00 - 18.00 Uhr geöffnet sein.

  • Lothar Püschel
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Eine offene Kirche ..

Lothar Püschel

Kirchen sind anders.
Sie sind in jeder Hinsicht besondere Räume mit je eigener Wirkung und Ausstrahlung. 

Unsere Martinskirche steht zentral im alten Ortskern am Rande des historischen Marktplatzes und dennoch abseits. Sie ist umgeben von einem parkähnlichen Kirchgarten mit altem und wertvollem Baumbestand. Sie wurde nach dem Schwelbrand aufwändig und ansehnlich wiederhergestellt und birgt einiges an beeindruckendem Inventar – von historisch wertvollen Grabdenkmälern über einen sehenswerten Taufstein aus Muschelkalk bis hin zu den nach dem Schwelbrand neu geschaffenen Prinzipalien.

Wir wollen es deshalb versuchen mit einer Offenen Kirche.
Wir wollen die Martinskirche nicht nur am Sonntagvormittag anlässlich des Gottesdienstes, sondern auch darüber hinaus aufschließen für zufällige Besucher, die sich lediglich einmal in ihr umsehen möchten, wie auch für alle, die sie gezielt aufsuchen und sich in ihr aufhalten wollen, weil sie etwas in ihr suchen – einen Moment der Stille, einen Ort der Andacht. Für durchreisende Fahrradtouristen ebenso wie für die Gemeinde, deren eigene Kirche sie ist – oder wieder werden kann.

Dazu gehört auch der Raum um die Kirche.
Wir begannen zunächst mit der seit Jahren aufgeschobenen Sanierung der nördlichen Kirchgartenmauer zum Tempelhof hin. Diese Arbeiten mussten unter denkmalpflegerischen Kriterien durchgeführt werden und waren entsprechend kostspielig, der stellenweise baufällige Zustand der in früheren Jahrzehnten häufig beeinträchtigten und nicht immer fachgerecht ausgebesserten Mauer machten sie aber notwendig.

In einem zweiten Schritt wurde der Kirchgarten neu angelegt.
Hier war es vor allem aus Sicherheitsgründen dringend, die gepflasterten Flächen rund um die Kirche so zu gestalten, dass Stolperfallen verschwinden, und eine neue Beleuchtung der Wege zu installieren. Außerdem wird ein neuer Pflanzplan umgesetzt, damit der Kirchgarten mehr als nur eine grüne Kulisse der Kirche ist, sondern mit Duft-, Nasch- und Bibelgarten als Ruhe- und Erholungsraum wie auch als Veranstaltungsort genutzt werden kann. Auch dieses Projekt wird von der Landeskirche unterstützt, darüber hinaus aber auch aus Mitteln des europäischen LEADER-Plans umfangreich gefördert.

Schließlich wollen wir die Kirche selbst öffnen, zunächst vor allem an Wochenenden, auf längere Sicht auch werktags. Um ihre ganz besondere Wirkung und Ausstrahlung erfahrbar zu machen.

Jörg Adrian, Kirchenvorstand

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