Albert Schweitzers Anti-Atom- und Friedensengagement

Lothar Püschel

Vortragsveranstaltung zum Schweitzer-Jahr am 9.4.2025

Theologe, Philosoph, Mediziner, Musiker – Albert Schweitzers Leben hatte zahlreiche, sehr vielseitige Facetten. Im Schweitzer-Jahr 2025 rückt nun sein Engagement für Frieden und Abrüstung in den Vordergrund.

Vor 150 Jahren im Elsass geboren, entschloss sich Schweitzer noch vor dem Ersten Weltkrieg, in Zentralafrika als Arzt tätig zu werden und gründete in Lambaréné in Gabun ein Urwaldhospital. Dort entwickelte er auch seine ethischen Vorstellungen von der „Ehrfurcht vor dem Leben“.

In den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts setzte er sich an der Seite von Albert Einstein, Martin Niemöller und Karl Bechert gegen die nukleare Rüstung und für eine aktive Friedens- und Verständigungspolitik ein. „Es ist beeindruckend, wie intensiv sich Albert Schweitzer gegen Atomwaffen engagiert hat und welche Risiken er dafür eingegangen ist“, sagt Pfarrer Michael Graebsch. Dieses Engagement stellt auf Einladung der Evangelischen Kirchengemeinde Nierstein Dr. Gottfried Schüz, Vorsitzender der Stiftung Deutsches-Albert-Schweitzer-Zentrum Frankfurt/Main, am Mittwoch, den 9.4.2025, um 19 Uhr in einem Vortrag im Johannes-Busch-Haus in der Mühlgasse vor. Der Eintritt ist frei.

Nicht zuletzt hat Albert Schweitzer einen deutlichen Nierstein-Bezug, auf den die Mitorganisatoren des Schweitzer-Jahres in Nierstein, Andreas Pitz und Jörg Adrian, aufmerksam machen, war er doch mehrfach zu Gast im Haus des Weingutsbesitzers Karl Ludwig Schmitt in der Bildstockshohl.

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